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Risikogebiete

Risikogebiete © GIS Steiermark
Risikogebiete
© GIS Steiermark

WAS IST DAS?

Die Externe Verknüpfung EU-Hochwasserrichtlinie 2007/60/EG verpflichtet die Mitgliedsstaaten jene Gebiete zu ermitteln, für die ein potentiell signifikantes Hochwasserrisiko besteht. Dabei werden die nachteiligen Folgen für die menschliche Gesundheit, Umwelt, Kulturgüter und wirtschaftliche Tätigkeiten bewertet. In diesen Gebieten besteht ein besonders hohes Hochwasserrisiko. Das bedeutet, dass hier z.B. eine große Anzahl an Personen betroffen sein können oder wichtige Industrieanlagen.

Für alle Risikogebiete sind Gefahren- und Risikokarten, sowie ein Hochwasserrisikomanagementplan verfügbar.

  • Gefahrenkarten stellen die Überflutungsflächen, Wassertiefen und Fließgeschwindigkeiten für 30-, 100- und 300-jährliche Ereignisse dar.
  • Risikokarten geben Informationen über die Anzahl der betroffene Personen, Nutzungen und Infrastruktur, sowie besondere Gefährdungen.
  • Die Managementpläne beinhalten ein Maßnahmeprogramm, das die wirksamste Kombination an Maßnahmen für einen bestmöglichen Umgang mit Hochwasser festlegt. Es orientiert sich an den Bereichen Vorsorge, Schutz, Bewusstsein, Vorbereitung und Nachsorge. 

WAS IST WICHTIG ZU WISSEN?

  • Alle 6 Jahre ist eine Neubewertung der Risikogebiete durchzuführen und die Karten und Managementpläne neu zu erstellen. Im ersten Zyklus von 2010 - 2015 wurden in der Steiermark insgesamt 55 Risikogebiete ausgewiesen. 
  • Die Broschüre Externe Verknüpfung "Hochwasserrisikomanagementpläne Steiermark" informiert über die zusammenschauenden Ergebnisse aller Hochwasserrisikomanagementpläne in der Steiermark.

WO KANN ICH SIE EINSEHEN?