Bauvorsorge
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Bauvorsorge

Ich treffe bauliche Maßnahmen und passe meine Nutzung an, um Schäden an den Außenanlagen, meinem Gebäude oder meinem Intenvar zu vermeiden.

Es gibt drei Möglichkeiten der Hochwassergefahr zu begegnen und Vorsorge zu betreiben:

  • AUSWEICHEN: Bei einem Neubau werden hochwassergefährdete Flächen gemieden oder die Bauweise wird an die Gefahr angepasst.
  • WIDERSTEHEN: Bei bestehenden Gebäuden werden mit Hilfe von technischen Schutzanlagen Schäden an den Außenanlagen, am Gebäude und am Inventar verhindert.
  • ANPASSEN: Kommt es zu einem Hochwasserereignis über dem Schutzziel oder kann der Hochwasserschutz nicht wirtschaftlich erstellt werden, können Schäden durch eine angepasste Nutzung vermindert werden.

Gebäudeschutz-strategien © Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT), Leben mit Naturgefahren
Gebäudeschutz-strategien© Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT), Leben mit Naturgefahren
Schwachstellen eines Hauses © Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT), Leben mit Naturgefahren
Schwachstellen eines Hauses© Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT), Leben mit Naturgefahren
Anpassung der Nutzung © Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT), Leben mit Naturgefahren
Anpassung der Nutzung© Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT), Leben mit Naturgefahren

Mögliche bauliche Schutzmaßnahmen

Die Bandbreite an möglichen Schutzmaßnahmen ist groß und reicht von Maßnahmen beim Gebäudebau, über nachträgliche permanente oder mobile Maßnahmen am Gebäude. Die Wahl der richtigen Schutzmaßnahme ist unter anderem abhängig von der Art und dem Ausmaß der Hochwassergefahr. Welche Hochwasserart ist für Sie von Beduetung? Wie intensiv und wie häufig können Sie betroffen sein?

WICHTIG: Es gilt das sogenannte "Verschlechterungsverbot". Nach Externe Verknüpfung § 39 des Wasserrechtsgesetz idaF darf der Eigentümer eines Grundstücks durch gesetzte Maßnahmen die Hochwassersituation eines Dritten nicht zu dessen Nachteil ändern. Weiters gilt es bei der Errichtung von permanenten Anlagen im Abflussbereich eines 30-jährlichen Hochwassers gemäß Externe Verknüpfung  § 38 des Wasserrechtsgesetz idaF die notwendigen wasserrechtliche Bewilligungen zu berücksichtigen.

Für detailierte Informationen zu baulichen Schutzmöglichkeiten stehen Ihnen u.a. folgende Ratgeber zur Verfügung

Die nachstehende Bildergallerie zeigt Ihnen Umsetzungsbeispiele aus der Praxis.

Erhöhter LichtschachtErhöhter EingangsbereichMobiler SchutzMobiler Schutz für KellerfensterHochwasserschutz-TorWasserdichte FensterklappeHochwasserfensterÖltanksicherung